Avatar
Angel Heute, 06:54
guten morgen anne und andere!!

 

Avatar
Hexe Heute, 06:45
Guten Morgen Andrea und andere

 

Avatar
Casjen Heute, 04:51
Guten Morgen und Tschüß die Pflicht ruft.

 

Avatar
Joschi Heute, 00:01
eine gute nacht an alle ...

 

Avatar
Joe Bar Gestern, 23:57
GN8 ;-)

 

Avatar
Joe Bar Gestern, 23:46
Naaaabend ;.)

 

Avatar
tiri Gestern, 23:12
so ich mach los. bis demnächst. gute nacht an alle!

 

Avatar
Signora Gestern, 22:58
für mich wirds auch langsam zeit...

 

Avatar
tiri Gestern, 22:36
schön...ich stöbere noch... gute nacht. :o)

 

Avatar
fernlicht Gestern, 22:34
Feierabend.

 

Du bist nicht angemeldet. Bitte melde dich ueber den "Anmelden"-Button oben rechts an, oder registriere dich, falls du noch kein Mitglied bist.
  • Passwort vergessen? Passwort vergessen?
  • Registrieren Registrieren
  • Info

    Werbung ausblenden (NUR FÜR FULL-MEMBER)


    Offline ps studio Männlich
    Lehrling
    0
    3146 Punkte
    Homepage Nachricht senden
    Akt, wie es sein soll
    # 1 Zum Seitenanfang
    Forenbeitrag aus akt. de, wollte es euch nicht vorenthalten.

    Zunächst mal möchte ich versuchen, mit einem weit verbreiteten Vorurteil aufzuräumen (lasst mich wissen, ob's mir gelungen ist, ja?): es ist völlig unerheblich, ob man ein Modell für seine Dienstleistung bezahlt oder nicht - einige, wenige Standards gehören zu einem Shooting. Punkt.

    Gibt es diese Standards nicht, kann man getrost von unkoordinierter Knipserei, nicht aber von organisierter Fotografie sprechen.

    1. Selbstverständlich stehen bei einem mehrstündigen Shooting kalte und warme Getränke zur Verfügung - ebenso wie kleine Snacks (keine schweren Speisen, kein Obst!). Ein opulentes Mahl mit mehreren Gängen erwartet niemand. Zieht sich das Shooting bis in die Abendstunden hin, versteht es sich von selbst, dass man das Modell (ggfls. auch seinen Bewacher) zum Essen mitnimmt - bei TFP zahlt der Fotograf (auch für den Bewacher), bei einem paid job zahlen beide Seiten getrennt.

    2. Selbstverständlich steht ein separater Sanitär-Bereich (WC, Waschbecken) zur Verfügung, in dem sich das Modell ungestört aufhalten kann - eine Dusche ist nicht üblich und in aller Regel auch überflüssig. Duschen kann ein Modell entweder vor/nach dem Shooting im Hotel (oder einer anderen Unterkunft). Findet das Shooting in der Wohnung oder im Haus des Fotografen statt (und nicht in einem separaten Studio), sollte Duschen natürlich kein Problem sein.

    3. Selbstverständlich sind Outdoor-Shootings, bei denen länger als eine halbe Stunde am Stück fotografiert wird, bei diesen Temperaturen tabu: nicht nur im Interesse des Modells, sondern auch im Interesse des Fotografen: fahle Haut, blaue Lippen und deutlich sichtbare Kapillar-Gefäße schauen nun mal sch.... aus - von einer gequälten, lustlosen Mimik und einem steifen Posing mal abgesehen. Dass man als Fotograf auch eine Sorgfaltspflicht gegenüber seinem Modell hat, versteht sich von selbst.

    4. Selbstverständlich sind Utensilien des täglichen Bedarfs zur Hand: Kosmetik-Tücher, Lotion, Feucht-Tücher, Watte-Stäbchen und -Pads, eine Bademantel (oder Jogging-Anzug) für Pausen, Haarbürste, Lady-Shaver (inkl. Schaum), Zigaretten, Haarschaum und -spray, Lippenstift, Kajal, Mascara, Puder und Lidschatten in zwei, drei Varianten - um nur einiges zu nennen. Irgendwas davon nämlich vergisst jedes Modell mal.

    5. Selbstverständlich sind Pausen zwischendurch ein Muss - und auch wichtig: sonst schaut das Modell nach max. einer Stunde reichlich müde und unmotiviert aus der Wäsche - von einem saft- und kraftlosen Posing ganz zu schweigen. Darüber hinaus dienen Pausen dazu, die nächste Einstellung zu besprechen, das MakeUp aufzufrischen, die Haare in Ordnung zu bringen, Klamotten zu wechseln und einfach ein bisl zu quatschen.

    6. Selbstverständlich wird im Nachhinein bezahlt - nicht davor. ( wie im horizontalen Gewerbe )

    7. Selbstverständlich werden Inhalte, Form, Dauer, Locations und all die kleinen sonstigen Details im Vorfeld besprochen - inklusive eines Vertrages, in dem genau diese Dinge fixiert werden und den der Fotograf erstellt, nicht das Modell.

    8. Selbstverständlich halten sich beide Seiten an die vorher getroffenen Absprachen. Ist das nicht der Fall (oder ist bereits zu Beginn des Termins zu erkennen, dass das nicht der Fall sein wird), bricht man das Shooting sofort und unwiderruflich ab - oder beginnt erst gar nicht. Ist das so, hat die den Abbruch verursachende Seite keinerlei Anspruch auf das vollständige Honorar, im Einzelfall nicht mal auf einen Teil davon oder auf Erstattung der Auslagen.

    9. Selbstverständlich respektiert man sein Gegenüber, so lange man keinen Anlass hat, das nicht mehr zu tun. Das erfordert die Fähigkeit (und den Willen!), Menschen zu mögen und darüber hinaus ein gewisses Grundbedürfnis an Harmonie. Zum Thema Respekt gehört auch, im jeweils Anderen erst mal gute Absichten zu vermuten - jedenfalls so lange, bis einen sein Gegenüber vom Gegenteil überzeugt.

    10. Selbstverständlich ist es Job des Fotografen, Posing, Licht, Mimik und andere Details zu korrigieren - sofern es das Modell nicht bereits selbst getan hat. Dazu gehört auch, auf Einzelheiten (wie z.B. eine Laufmasche, Glänzer auf Stirn, Nase und Wangen, aus der gewünschten Form gefallene Haare, den korrekten Sitz von Accessoires usw.) zu achten. Der Fotograf übernimmt während des Shootings die Regie, das Modell gestaltet im Idealfall aktiv mit, übernimmt aber niemals den Job des Fotografen, sondern folgt im Zweifelsfall seinen Anweisungen. Gute Modelle tun das - schlechte Modelle tun, was sie wollen.

    11. Selbstverständlich kommt das Modell ausgeruht, fit, gesund, nüchtern und frisch zum Shooting - und mit einer gehörigen Portion Vorfreude außerdem. Gute Modelle freuen sich auf das Shooting - schlechte Modelle freuen sich bestenfalls auf die Kohle (wenn's welche gibt).

    12. Selbstverständlich bereitet sich das Modell auf das Shooting vor: dazu gehören (sofern vereinbart) MakeUp, Styling und Accessoires, Körperpflege (nicht nur Fotografen riechen mitunter streng), in aller Regel Enthaarung, frisch gewaschene Haare, das eigenständige Vermeiden von Druckstellen durch BH und/oder Slip und Hosen.

    13. Selbstverständlich kann das Modell eine Begleitperson zum Shooting mitbringen (im beiderseitigen Interesse ist das sogar oft von Vorteil, insbesondere bei einem Erstkontakt). Es versteht sich von selbst, dass sich diese Begleitperson nicht in unmittelbarem Sichtkontakt zum eigentlichen Arbeitsbereich befindet (im Idealfall in einem Nachbarraum mit Lesestoff und/oder einem Fernseher, Musik), sich nicht einmischt, nicht am Equipment rumfummelt und sich absolut still und passiv verhält - es sei denn, sie wird vom Fotografen (nicht vom Modell) aufgefordert, etwas ganz anderes zu tun.

    Das alles - und noch einiges mehr - sind Punkte, die von Honorar & Co. völlig unabhängig sind: sie unterscheiden einen organisiert und professionell arbeitenden Fotografen von einem x-beliebigen Hobby- und Gelegenheits-Knipser.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »ps studio« (15.01.2010, 14:38)

    Fotos 15.01.2010, 14:38
    Offline Manfred Männlich
    Professor
    012
    25485 Punkte
    Nachricht senden
    RE:Akt, wie es sein soll
    # 2 Zum Seitenanfang

    Also selbst auf die Gefahr hin dass ich jetzt zwei mal das Gleiche schreibe, hier meine Antwort. Ich hatte zwar schon eine geschrieben, aber die ist weg *langweilig

    Also zu einem ist vieles doch eine Selbstverständlichkeit, zumindest wurde mir das im Studium gelehrt. Und gerade Aktfotografie war in der DDR eine schmale Gradwanderung. Hier musste man einfach fachlich und moralisch sauber arbeiten. Bei Punkt 7 bin ich nicht ganz deiner Meinung. Ich bespreche das lieber gemeinsam mit dem Model und arbeite auch deren Vorschläge ein. Was mich stört ist dein letzter Satz "...einem x-beliebigen Hobby-und Gelegenheits-Knipser." Das ist gelinde gesagt, ganz schön hart an der Überheblichkeit. Aber das ist nur meine Meinung.

    LG Manfredeinemnem x-beliebigen Hobby- und Gelegenheits-Knipser.einem x-beliebigen Hobby- und Gelegenheits-Knipser.

    ---

    Fotos 15.01.2010, 18:08
    Offline ps studio Männlich
    Lehrling
    0
    3146 Punkte
    Homepage Nachricht senden
    RE:Akt, wie es sein soll
    # 3 Zum Seitenanfang

    Hallo Manfred

    sorry vielleicht hast du übersehen es ist nicht mein Text ist. Er stammt aus dem Forum von akt.de. Habe den zufällig gesehen und mir gedacht, das das Thema hier auch von in Interesse sein könnte. Nicht alle Punkte decken meine Meinung, fand in aber doch ganz gut als Richtline. Die Komments dazu sind natürlich erwünscht.

    Gruss

    Jimmi

    Fotos 15.01.2010, 21:24
    Offline Manfred Männlich
    Professor
    012
    25485 Punkte
    Nachricht senden
    RE:Akt, wie es sein soll
    # 4 Zum Seitenanfang

    Hallo Jimmi,

    sorry, hab ich echt übersehen. Aber sonst  - ist schon ok.

    LG Manfred

    ---

    Fotos 17.01.2010, 13:30
    graficer
    0 Punkte


    inaktiv
    Kontakt zum Administrator
    RE:Akt, wie es sein soll
    # 5 Zum Seitenanfang

    Ohne Modelvertrag läuft bei mir gar nichts.

    Bevor ich mit einem neuen Model arbeite, treffe ich mich mit ihr auf neutralem Boden mit einer kleinen Mustermappe von meinen Arbeiten. Im Gespräch loten wir dann alles aus.

    Erotik und Akt ausschließlich erst ab 18 Jahre, auch wenn Mutti und Vati dabei sein wollten, wenn sie jünger sind. Damit fange ich erst gar nicht an. Die überrede ich dann für Porträts oder ähnlich.

    Detlef

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal bearbeitet, zuletzt von »graficer« (04.03.2010, 12:49)

    Fotos 04.03.2010, 12:49

    Alle Fotos und Bilder unterliegen dem Urheberrecht der jeweiligen Sender.
    Site © 2012 by Fotoforum-Fotocommunity - Alternative Fotocommunity